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„Zuhause im Glück / Schöner wohnen“

20-09-2012 15:38 (Kommentare: 0)

oder "Vom Glück, den 'Echten Helfern und den wahren Helden des Alltages' zu begegnen".

Wer sie sind?

Die „bösen“ Rocker aus Aachen und Stolberg, die man so oft mit negativen Schlagzeilen in Verbindung bringt, die denen niemand vertrauen kann und die bestimmt nichts Gutes im Schilde führen. Sich durch ihr Äußeres abgrenzen von allen übrigen, schwarze Lederklamotten, Tätowierungen und laute Motorräder sind ihr Erkennungswert und ihre Markenzeichen.

Doch hinter All dem, da kann man sie finden, die „Stillen Helfer“. Nicht als Presseüberschrift, nicht als Schlagzeile der Medien, sondern still und zurückhaltend. Alleinerziehende Mama eines behinderten Sohnes begegnet dem: MC „STREET ANGELS“ und dem MC „BOCKREITER“

Die „Hazienda Arche Noah“ in Aachen, ansässiger MC die „Street Angels“, Jenny und Leines und all die vielen bescheidenen, tatkräftigen Helfer die sich dort versammeln.

Der befreundete MC „Bockreiter“ aus Aachen/Stolberg, ebenfalls im Projekt „Rocker und Biker gegen Krebs“ tatkräftig aktiv.

Nach einem erholsamen Spielnachmittag, mit genauso viel Erholung tauscht man sich noch gerne im Gespräch aus. Häufige Themen sind Bürokratie und Engstirnigkeit vieler Behörden und Einrichtungen. Zermürbende Antragsstellungen, beilegen amtlicher, behördlicher, medizinischer Unterlagen u.s.w. All dies erschwert den Alltag mit einem „besonderen Kind“

An jenem Nachmittag war Inhalt dieses Gespräches eine marode Heizungsanlage und der Wunsch nach einem behindertengerechten Bades (sollte nicht jedem Menschen seine Intimsphäre zustehen, muss ein behinderter Mensch abhängig sein von anderen, wie sollen diese Kinder Selbstständigkeit erlangen, wenn sie stets bei alltäglichen Abläufen von anderen abhängig sind? Mütter die über das Kleinkindalter weit hinaus ihre Töchter und Söhne baden/duschen und waschen müssen, weil behindertengerechte Hilfsmittel oder ggf. auch Umbaumaßnahmen, langwierig, bürokratisch und nerven zerfetzend sind.

Natürlich kosten diese Hilfsmittel Geld, aber wer bestimmt und diktiert das Leben eines behinderten Kindes? Wer als Eltern nicht selber die notwendigen finanziellen Mittel einbringen kann, der muss den behördlichen Weg gehen und viel zu oft auf der Strecke resignieren und wohl auch so manches Mal kapitulieren.

Es sei denn:
Da ergreift einer dieser „Rocker“ das Wort, fragt worum geht`s, welche Summe wird gebraucht? Plötzlich sind sie unter sich im Gespräch, reden machen Vorschläge, bringen sich ein. Lachen und schimpfen natürlich auch auf die, die einen >Antrag auf nen Antrag für ein Antragsformular, zur Bestätigung der Richtigkeit des Durchschlagexemplares< von Eltern „besonderer“ Kinder einfordern.
„Razfaz“ sind Aufgabengebiete verteilt und jeder weiß welche Dinge in seinen Bereich fallen.
Einwände der Mutter werden mit einem Grinsen überhört. Jedoch fühlt sie sich weder bevormundet noch ungehört und auch kein Gefühl von Bittstellerei.

Wissend dass all die Einwände der Mutter für eine derartige selbstlose Hilfe, sowieso auf taube Ohren stoßen würden, diese nur mit einem leidigen „Nerv nicht“ ungehört bleiben, soll sie ihr Wünsche jedoch ganz präzise äußern.

Nun gibt es keinen Platz für >Stolz und Vorurteil<, alle sind beschäftigt, mit ihren Aufgaben vertraut und opfern Zeit und Geld.

Anträge wurden keine gestellt, es gab keine Bewilligungszeiträume, keine Fristen oder Vorgaben. Da ist zwischen ein paar ganz unterschiedlichen Menschen etwas ganz einfaches und doch sehr wertvolles und schönes entstanden.

WIR GEBEN DU NIMMST

WIR FRAGEN NICHT DU SAGST WIE UND WAS WIR TUN

DU RUHST AUS WIR FREUEN UNS MIT DIR UND DEINEM KIND

Liebe Grüße Dicken Bussi und habe euch lieb ob mit oder ohne Heizung. Agi

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