Jahr 2015

Presse-Informationen rund um die Hazienda 2015

Trommeln fleißig weiter für das „Centro de Los Angeles“: Ex-Boxweltmeister Henry Maske, die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und „Hazienda“-Gründer Leines luden zum Sommerfest für den guten Zweck. Foto: Andreas Steindl
Trommeln fleißig weiter für das „Centro de Los Angeles“: Ex-Boxweltmeister Henry Maske, die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und „Hazienda“-Gründer Leines luden zum Sommerfest für den guten Zweck. Foto: Andreas Steindl

Dieser Artikel erschien am 16.05.2015 in den Aachener Nachrichten

Nächstes Hazienda-Projekt führt die Rocker nach Spanien

Von: Lee Beck

AACHEN. Rocker Leines hat mit der Hazienda Arche Noah ein Dorf geschaffen, in dem Kinderherzen höher schlagen: mit idyllischem See samt barrierefreier Wasserburg, einen kleinen Pool gibt‘s, ein barrierefreies Baumhaus und ein Piratenschiff. Und gegenüber vom Eingang parkt das „Traummobil“, das behindertengerechte Wohnmobil, eines von Leines Gaworskis jüngeren Projekten.

Rund 2000 Kinder kommen jährlich auf das Gelände in der Lintertstraße, um Spaß zu haben, Kind sein zu dürfen. Doch die Hazienda ist mit dem Indianerdorf jetzt nicht nur um eine Attraktion reicher geworden, sondern sie soll noch einmal aufgebaut werden. Als „Centro de los Angeles“ (Zentrum der Engel) in der andalusischen Provinz Almeria, etwa 20 Kilometer vom Meer entfernt.

Zum Projektauftakt haben die Rocker nun zu einem Frühjahrsfest eingeladen. Am Nachmittag eröffnete Leines gemeinsam mit Städteregionsrätin Christiane Karl und Ex-Boxer Henri Maske das neue Trapper- und Indianerdorf. Henri Maske sprach bei der Begehung der zwei Tippis mit Totempfahl und offenem Trapperzelt mit seinen Respekt aus. „Es ist wirklich schön“, sagte er. Auch Christiane Karl, die selbst gern Motorrad fährt, ist beeindruckt von dem persönlichen Einsatz der Rocker. „Es ist bemerkenswert, wie Leines das macht. Er hilft kontinuierlich, bleibt immer da dran“, sagte sie.

Und das „Centro de los Angeles“? Es ist Leines’ nächstes Projekt, sechs bis sieben Millionen Euro soll es kosten. „Falsches Mitleid scheut weite Wege“, sagt er. Im Krankenhaus sei man schnell, aber bis nach Spanien? Die große Summe – der Rocker möchte nicht verraten, wie viel Geld schon gesammelt wurde – soll kein Hindernis sein. Im Gegenteil, Mitarbeiter Wieland Eckler, der beim Frühlingsfest mit einem Pokal für die weiteste Anfahrt geehrt wurde, ist bereits auf Suche nach einem Grundstück in Südspanien.

Während in der Hazienda Platz für eine Familie mit Kind ist, sollen in der spanischen Engelsstadt acht bis zehn Familien unterkommen und dort ihren Urlaub verbringen können. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Oberbürgermeister Marcel Philipp übernommen. Mit dem Traummobil sollen die Familien nach Spanien anreisen. „Sie sollen einsteigen und sofort im Urlaub sein“, sagt Leines Gaworski.

Trommeln fleißig weiter für das „Centro de Los Angeles“: Ex-Boxweltmeister Henry Maske, die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und „Hazienda“-Gründer Leines luden zum Sommerfest für den guten Zweck. Foto: Andreas Steindl
Trommeln fleißig weiter für das „Centro de Los Angeles“: Ex-Boxweltmeister Henry Maske, die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und „Hazienda“-Gründer Leines luden zum Sommerfest für den guten Zweck. Foto: Andreas Steindl

Dieser Artikel erschien am 13.05.2015 in der Aachener Zeitung

Henry Maske besucht die Hazienda Arche Noah

Von: Lee Beck 

AACHEN. Rocker Leines hat mit der Hazienda Arche Noah ein „Kinderdorf“ geschaffen, in dem nicht nur die Herzen der Jüngsten höher schlagen. Der gepflegte Kieselweg, der durch die Anlage an der Lintertstraße führt, säumt einen idyllischen See mit barrierefreier Wasserburg, einen kleinen Pool, ein barrierefreies Baumhaus und sogar ein Piratenschiff. In einer Ecke parkt das bunt beklebte „Traummobil“, das behindertengerechte Wohnmobil, eines von Leines‘ jüngeren Projekten.

Rund 2000 Kinder kommen jährlich auf das Gelände in der Lintertstraße, um Spaß zu haben, Kind sein zu dürfen. Doch die Engelsstadt, in der die Engel Lederwesten tragen, manchmal auch furchteinflößend aussehen, aber dafür umso größere Herzen haben, ist nicht nur um eine Attraktion, das Indianerdorf, reicher geworden, sondern sie soll noch einmal aufgebaut werden: als „Centro de los Angeles“ (Zentrum der Engel) in der andalusischen Provinz Almeria, etwa 20 Kilometer vom Meer entfernt.

Jetzt luden die Rocker der Hazienda zum Projektauftakt bei einem großen Frühjahrsfest ein. Den ganzen Tag über gab es Kuchen, Gegrilltes und Popcorn und ein großes Programm mit Ponyreiten, Zauberer und Livemusik im Festzelt. Abends trat die bekannte Band „Lagerfeuer Trio“ auf.

Am Nachmittag eröffnete Leines mit der stellvertretenden Städteregionsrätin Christiane Karl und seinem „Stargast“, Ex-Boxer Henry Maske, das neue Trapper- und Indianerdorf. Maske sprach den kantigen Helfern, die sich vor allem um schwerkranke und behinderte Kinder kümmern, bei der Begehung der zwei Tippis mit Totempfahl und offenem Trapperzelt seinen Respekt aus. „Es ist wirklich schön hier“, sagte er.

Im Indianerdorf sollen die Kinder lernen, wie man Pfeil und Bogen baut, und im Schatten der großen Bäume mehr über Natur- und Vogelkunde erfahren. Auch Christiane Karl, die selbst gern Motorrad fährt, zeigte sich beeindruckt von dem persönlichen Einsatz der Rocker. „Es ist bemerkenswert, wie Leines das macht. Er hilft kontinuierlich, bleibt immer dran“, sagte sie.

Und das „Centro de los Angeles“? Es ist Leines’ nächstes „Milleniums-Projekt“, sechs bis sieben Millionen Euro soll es kosten. „Falsches Mitleid scheut weite Wege“, sagt Leines. Im Krankenhaus sei man schnell, aber bis nach Spanien sei es für die meisten seiner Schützlinge zu weit.

Leines‘ Mitarbeiter Wieland Eckler, der beim Frühlingsfest mit einem Pokal für die weiteste Anfahrt geehrt wurde, ist bereits auf der Suche nach dem perfekten Grundstück in Südspanien. Denn das ist nicht ganz leicht zu finden; medizinische Versorgung muss in der Nähe sein, und die Fläche muss eben sein. Während in der Hazienda Platz für eine Familie mit Kind ist, sollen in der spanischen Engelsstadt acht bis zehn Familien unterkommen und dort ihren Urlaub verbringen können.

Die Schirmherrschaft über das Projekt hat OB Marcel Philipp übernommen. Mit dem Traummobil sollen die Familien nach Spanien anreisen. „Sie sollen einsteigen und sofort im Urlaub sein“, sagt Leines.

Auf nach Spanien: Die „Hazienda-Rocker“ Roger, Leines, Gabi, Celle, Dennis und Willi suchen jetzt Unterstützer und Sponsoren, die den Aufbau einer Ferienanlage für schwerkranke Kinder und deren Eltern im sonnigen Süden ermöglichen. Foto: Michael Jaspers
Auf nach Spanien: Die „Hazienda-Rocker“ Roger, Leines, Gabi, Celle, Dennis und Willi suchen jetzt Unterstützer und Sponsoren, die den Aufbau einer Ferienanlage für schwerkranke Kinder und deren Eltern im sonnigen Süden ermöglichen. Foto: Michael Jaspers

Dieser Artikel erschien am 20.01.2015 in der Aachener Zeitung

Urlaub von der Krankheit: Leines zieht‘s nach Spanien

Von: Rauke Xenia Bornefeld

AACHEN. Leines zieht es ins Wärmere. Nicht dass der Initiator der Hazienda Arche Noah vom Aachener Schmuddelwetter die Nase voll hat. Vielmehr liegt ihm und seinen Mitstreitern der „Rocker und Biker gegen Krebs“ wie immer das Wohlergehen von Kindern mit schweren Krankheiten und deren Familien am Herzen. „Die Hazienda ist fertig. Jetzt verlagern wir unsere Kraft nach Spanien“, sagt der „gute Rocker“ von der Lintertstraße.

Das bedeutet: Leines, seine Frau Gabi und die vielen anderen Ehrenamtlichen suchen ein passendes Gelände auf der iberischen Halbinsel, um dort eine barrierefreie Ferienanlage zu errichten. Der Name steht schon fest: Centro de los Angeles. Und auch Oberbürgermeister Marcel Philipp konnte Leines als Schirmherr für dieses neue Traumprojekt verpflichten. Das Aachener Stadtoberhaupt steht damit in einer Reihe mit Ulla Schmidt, Sabine Verheyen und seinem Vorgänger Jürgen Linden, die alle für andere Teilprojekte der Hazienda ihren Namen in die Waagschale geworfen haben.

Ruheort für schwerkranke Kinder

Jetzt fehlen nur noch zahlreiche Spender und Sponsoren, die die neue Idee der Rocker umsetzbar machen. „Gerne können Unternehmen auch den einzelnen Casas ihre Namen geben“, öffnet Leines die Türen für Großsponsoren, die im Gegenzug in freien Zeiten auch ihre Mitarbeiter mit einem Besuch im Centro belohnen könnten. Oberstes Ziel ist aber die Schaffung eines Ruheortes für Familien mit schwerkranken Kindern, in dem sie Urlaub vom alles bestimmenden Thema machen können. „Hier treffen sie auf Gleichgesinnte und werden nicht komisch beguckt“, findet Leines, dass eine gewisse Abgeschiedenheit dafür notwendig ist.

Obwohl die Mitglieder der Hazienda bislang noch nicht in der Provinz Almeria – das ist die bevorzugte Region – fündig geworden sind, planen sie in Aachen bereits den Startschuss des Projektes (siehe Info-Box). Wissen sie doch aus Erfahrung, dass unkonventionelle Ideen manchmal länger brauchen, bis sie reif für die Umsetzung sind.

So war es auch beim Traummobil, das im vergangenen Jahr erstmals voll im Einsatz war. Mit dem riesigen, rollstuhlgerechten Wohnmobil können sich Familien auf die Reise begeben – chauffiert von einem ehrenamtlichen Fahrer des Vereins und bei Bedarf begleitet von einer Pflegekraft, die wiederum in einem kleineren Begleitmobil nächtigen. „Das Traummobil wird dann sozusagen das Bindeglied zwischen Aachen und Spanien“, freut sich Leines auf eine Verquickung der Projekte – auch wenn natürlich auch weiterhin andere Reiseziele möglich sind. „Aber im Centro de los Angeles wird alles auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt sein“, glaubt Leines, dass es viele nach Spanien ziehen wird. Denn: „Falsches Mitleid scheut weite Wege, echte Anteilnahme macht Wege frei.“